Gemeinsamer Festgottesdienst und Benefizkonzert in der Kirche des „Heiligen Franz von Assisi“ in Studanka – 22. April 2012

Als einen Beitrag zum besseren Verständnis im Zusammenleben der tschechischen und deutschen Bürger im Grenzgebiet Varnsdorf, Seifhennersdorf, Leutersdorf, Eibau, Großschönau, Ebersbach und Neugersdorf fand am Sonntag, den 22. April, ein gemeinsamer Festgottesdienst verbunden mit einem Benefizkonzert in der Kirche des Hl „Franz von Assisi“ in Studanka/Schönborn statt. Auf Anregung des Fördervereins „Kirchensanierung Schönborn e.V.“ und umsichtig vorbereitet vom Vorsitzenden des Vereins, Herrn Heinrich Hille, wurde dieser religiöse und kulturelle Höhepunkt gemeinsam mit dem Bistum Leitmeritz, dem bischöflichen Gymnasium der Stadt Varnsdorf, den katholischen Kirchgemeinde Leutersdorf und den beiden Stadtverwaltungen der Städte Varnsdorf und Seifhennersdorf organisiert. Der Festgottesdienst wurde vom Pfarrer Havelka, begleitend assistiert von Monsignore Pilz aus Leutersdorf/Prag, dem leitenden Jesuitenpater Hylmar aus Prag und dem Direktor Cunat vom bischöflichen Gymnasiums in tschechischer und deutscher Sprache zelebriert. Durch ihre Teilnahme an diesem ersten kirchlichen Höhepunkt brachten die Bürgermeister der Städte Varnsdorf, Herr Martin Louka, und Seifhennersdorf, Frau Karin Berndt, ihr Bemühen zum wachsenden Miteinander der Menschen auf kulturellem und kommunalem Gebiet in der deutsch-tschechischen Grenzregion zum Ausdruck. Kultureller Höhepunkt für die Mitglieder der Kirchgemeinden, für die Schüler und Lehrer des bischöflichen Gymnasiums und für die Eltern und zahlreichen Besucher aus der Region um Studanka/Varnsdorf war das im Anschluss an den Festgottesdienst organisierte Benefizkonzert.

Drei Chöre interpretierten mit ihren Liedern u.a. Werke von L. Janacek, James E. Moore, John Rutter, Gabriel Faure, Maurice Durufe, Jacob Arcadelt und von Bach, Mozart und Händel. Unter der Leitung von Frau Matysova sangen der Chor „Kviltet“ und der Chor des bischöflichen Gymnasiums unter der Leitung von Frau Jircharove aus Varnsdorf zur besonderen Freude der Zuhörer und bekamen viel Beifall. Als Gast brillierte der bekannte katholische Kirchenchor „Singflut“ aus Berlin/Wilmersdorf, einem Chor eines Franziskaner Konvents, unter der Leitung von Herrn Cembazka. Auch das begleitende Orgelspiel von Herrn Norbert Gembaczka beeindruckte die Besucher des Benefizkonzertes. Absoluter Höhepunkt des „Chor-Festivals“ war der gemeinsame Auftritt aller drei Chöre am Ende des Konzertes mit Händels „Tochter Zion“ jeweils einer Strophe in tschechischer, deutscher und englischer Sprache. Der Förderverein „Kirchensanierung Schönborn e.V.“ dankt allen, die an der Vorbereitung und Durchführung dieses Festgottesdienstes und Benefizkonzertes mitgewirkt haben und natürlich ganz besonders den Leitern und Mitgliedern der drei Chöre, die zu diesem gelungen Festgottesdienst entscheidend beigetragen haben.

Besonderer Dank gilt allen Besuchern und allen Förderern dieser Veranstaltung, die mit ihrer Spende die Fortsetzung der Sanierung des Kirchturmes unterstützen.

Verbunden damit geht die Bitte an alle, auch weiterhin für die Renovierung Kirche des Hl „Franz von Assisi“ in Studanka/Schönborn zu spenden.

Gemeinsam Singen – Gemeinsam Glauben


 

Organisiert vom Förderverein Kirchensanierung Schönborn gestalten drei Chöre am 22. April 2012, 10.00 Uhr, ein Benefiz-Konzert in der Kirche des Hl. Franz von Assisi Studanka / Schönborn. Der Erlös ist für die weitere Sanierung des Kirchturms bestimmt. Mit Gleichgesinnten einen Tag voller Gesang und Freude erleben und als positiven Nebeneffekt gemeinsam einen Beitrag zur weiteren dringend benötigten finanziellen Unterstützung der Kirchensanierung zu leisten ist das Anliegen des ersten Benefiz-Konzertes in der Kirche des Heiligen Franz von Assisi in Studanka.

Die Stimme für diesen guten Zweck erheben – das will der

–     Chor „KVILTET“ der Stadt Varnsdorf (Leitung: Veronika Matysova)

–     Chor des bischöflichen Gymnasiums Varnsdorf

–    deutsch katholischer Kirchenchor „Singflut“ (Leitung: Norbert Gembaczka) der St. Ludwig-Gemeinde Berlin Wilmersdorf als Gast

Mit vielen jungen Leuten zusammen singen, beten, Gottes Wort hören und darüber reden, das wird eine begeisternde Erfahrung. Menschen singen seit es Menschen gibt. Der Gesang ist eine der ältesten Formen von Ausdruck und Verständigung. Wenn Menschen zusammen singen, ist Harmonie zu spüren. Und Singen macht Spaß – merkt man nicht nur in Gottesdiensten und Konzerten. Beim Singen verkünden wir das Wort Gottes. Der bedeutende Kirchenvater Augustinus brachte dies einmal auf die einprägsame Formel: „Wer singt, betet doppelt.“ Deswegen ist der Gesang nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern ein wesentlicher Bestandteil jedes Gottesdienstes. Gesungen lassen sich die Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens, der eigene Glaube und Emotionen einfach viel besser ausdrücken. Es ist faszinierend, wenn wir feststellen, dass die grundsätzlichen Probleme, mit denen wir uns täglich auseinander setzen müssen, gar nicht so neu oder nur bei uns sind. Bewegen wir in unsere Stimmbänder in unseren Kehlen – singt auch unsere Seele. Umgekehrt klingen Worte, die aus der Tiefe unserer Seele kommen, wie eine Melodie. Mögen wir dies erleben und froh daran werden, wenn Gott in uns singt. Tragen wir dafür Sorge, den Gesang geistlicher Lieder als hohes kulturelles Gut zu erhalten. Die drei Chöre wollen den Zuhörern nicht nur einen musikalischen Genuss bieten, sondern auch zur Sanierung der Kirche einen Beitrag leisten. Dazu werden die Besucher des Gottesdienstes um eine Spende gebeten.

Haben wir auch Ihr Interesse geweckt?

Dann besuchen Sie doch unser erstes Benefizkonzert im Rahmen eines Festgottesdienstes in der Kirche des „Hl. Franz von Assisi“ in Schönborn / Studanka am Sonntag, den 22. April.2012 um 10.00 Uhr.

Alle Interessierten sind willkommen und herzlich eingeladen.

2. Rate des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds in Höhe von 20.000,00 Euro überwiesen – 05. 01 2012

Am heutigen Tag ist die 2. Rate der Fördergelder in zugesagter Höhe von 20.000,00 Euro vom Verwaltungsrat des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds in Prag genehmigt und auf unser Spendenkonto überwiesen worden. Die bisher eingegangenen Spenden- und Fördermittel erreichen damit nunmehr die Höhe von 78.799,00 Euro. Um die Finanzierung der Arbeiten des 1. Bauabschnittes der Kirchensanierung in dem geplanten Umfang zu sichern, fehlen noch ca. 5.000,00 Euro. Der Förderverein bittet deshalb alle Landsleute und alle Unterstützer unseres Sanierungs-vorhabens herzlich um weitere Spenden. Bitte begleiten Sie uns weiter bei diesem großen Projekt. Jede Spende zählt – und jede Spende verdient ein ganz herzliches „Vergelt´s Gott“.

Wir bitten Sie daher: Sichern Sie den Abschluss der 1. Bauabschnitts der Sanierung des Gotteshauses durch Ihre Spenden!

Unser Spendenkonto lautet:

Kontonummer: 488123636,

Bankleitzahl: 80053762 (Saalesparkasse Halle)

 

Die im Herbst begonnen Arbeiten werden nach der Winterpause im Frühjahr plangemäß fortgesetzt.

Es ist soweit – Sanierungsarbeiten am Kirchturm der Kirche des Heiligen Franz von Assisi in Studanka/ Schönborn haben begonnen – 10. 10. 2011

 

Der Zahn der Zeit nagte schon länger am Mauerwerk des Turmes unserer Heimatkirche. Regen und Frost setzten ihm zu. Dichtungsschäden und Risse in den Natursteinen des Rundganges, Schäden an Fenstern, im Mauerwerk im Inneren und abbröckelnder Außenputz waren die Folge.

Es musste etwas geschehen, der Verfall aufgehalten werden! Mit vereinten Kräften der Kirchgemeinde in Studanka, der Mitglieder des Fördervereins, des Bistum Litomeritze und Dank des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds sowie der vielen Spender haben wir es geschafft, dass die Sanierung des Kirchturmes beginnen kann. Bislang wurden Fördergelder aus dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfond in Prag in Höhe von 20.000,00 € ausgereicht und weitere 20.000,00 € zugesagt. Zusammen mit den unglaublich vielen Einzelspenden ist die Finanzierung der ersten Sanierungsetappe gesichert.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die durch ihre Spenden bzw. durch ihr Mitwirken die Finanzierung des 1. Bauabschnittes der Kirchensanierung ermöglicht haben. Dank Ihrer Hilfe konnten die Sanierungsarbeiten am Kirchturm begonnen werden. Lange hat es gedauert. Zunächst die Schadenserfassung, danach die Sanierungsplanung, das Genehmigungsverfahren, die Beantragung der Fördermittel und die vielen, vielen Einzelschritte bis hin zu Vertragsverhandlungen und Abstimmung mit der Baufirma. Ende August waren die Angebote ausgewertet. Als Sieger im Bieterwettbewerb ist das renommierte Bauunternehmen STAMO aus Decin hervorgegangen. Im September wurden die Verträge fertiggestellt und unterzeichnet (Fotos). Der lang ersehnte Start der Sanierungsarbeiten am Kirchturm der Kirche des Heiligen Franz von Assisi in Schönborn/Studanka ist nunmehr vollzogen.

Wer heute am Gotteshaus vorbeikommt, sieht bereits die Gerüste (Fotos). Unverkennbares Zeichen für den Beginn der Arbeiten, deren vordergründiges Ziel in diesem Jahr es ist, zunächst das weitere Eindringen von Niederschlagswasser in das Mauerwerk des Kirchturmes durch Dachabdichtung zu verhindern, die Steinmetzarbeiten zu beginnen und den verwitterten Putz abzunehmen. Bitte begleiten Sie uns weiter bei diesem großen Projekt.

Jede Spende zählt – auch die kleinste. Und jede Spende verdient ein ganz herzliches „Vergelt´s Gott“. Wir bitten Sie daher: Unterstützen Sie die weitere Sanierung des Gotteshauses durch Ihre Spenden!

Feierliche Übergabe der Zeugnisse des Abiturjahrganges 2011 am 29. Juni in der Kirche Franz von Assisi Studanka (Schönborn)

Den Abiturienten des katholischen Gymnasiums in Varnsdorf und ihren Angehörigen wird die feierliche Übergabe der Abiturzeugnisse als krönender Abschluss des zwölfjährigen Schulbesuches unvergessen bleiben. Der gewählte historische Ort, ein festlicher Rahmen und die geladenen Ehrengäste waren die entscheidenden Elemente eines denkwürdig symbolhaften Ereignisses. Am 29. Juni trafen sich zum ersten Mal die Schülerinnen und Schuler des Abiturjahrganges 2011 in der Kirche des Heiligen Franz von Assisi in Studanka (Schönborn). In einer bewegenden Feierstunde erfolgte die feierliche Übergabe der Abiturzeugnisse als Bestätigung der Allgemeinen Hochschulreife. Eingerahmt in einen festlichen Gottesdienst, unterstützt durch Orgelmusik und Chorgesang nahmen die die Jugendlichen Abschied von ihrer Schulzeit an dem im Jahre 1907 gegründeten traditionsreichen Gymnasium.

Gemeinsam mit den Familienangehörigen und geladene Gästen, umrahmt von nachdenklichen Worten und humorvollen Beiträgen wurden die Besten geehrt und die Anstrengungen aller Beteiligten gewürdigt. Besonderer Dank gilt dem Ehrenggast, Monsignore Winfried Pilz, der die jungen Menschen ermunterte, ihren Glauben weiter zu tragen, wohin sie auch gehen werden. Mögen die frischgebackenen Abiturienten dazu beitragen, auch andere junge Menschen auf ihrem zukünftigen Weg zu begeistern und den Glauben lebensnah zu gestalten. Bei aller Freude über diesen schönen Ort und den glücklichen Abschluss der Schulzeit vergessen wir nicht das Bekenntnis unserer Vorfahren „Ora et labora“. Es taugt nicht nur als Klosterprogramm, es taugt auch als Maxime für heutige Schülerinnen und Schüler und für zukünftige Studentinnen und Studenten: Diene dem Wohl der Gemeinschaft! Suche nach einer verlässlichen Orientierung für dein Handeln! Und bedenke, dass die Welt weit über das hinausgeht, was der Mensch zu erkennen und zu gestalten vermag! Den gemeinsamen Bemühungen von Direktor George Cunat und Dechant. Alexei P. Baláže und der historischen Weitsicht der Diözese Litoměřice ist es zu danken, dass die wegweisende Initiative des Fördervereins „Kirchensanierung Schönborn“ mit seinem Vorsitzenden Heinrich Hille zur Nutzung des Gotteshauses über seine sakrale Nutzung hinaus das öffentliche Interesse an der Erhaltung des denkmalgeschützten Kirchengebäudes befördert und begründete Hoffnung dafür gibt, das kulturelle Erbe für die nachfolgenden Generationen zu erhalten und zu bewahren.

Wir beglückwünschen alle Abiturienten zur bestandenen Abiturprüfung und wünschen ihnen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg.

 

Die nächsten Schritte im Bauprojekt Kirchensanierung

Infolge von Problemen bei der fachgerechten Übersetzung der Leistung – Verzeichnisse ist es zu einem Zeitverzug im geplanten Ablauf der Sanierung der Kirche des Heiligen Franziskus in Studanka /Schönborn gekommen.

Mit dem nunmehr erfolgten Versand der Ausschreibungsunterlagen an qualifizierte tschechische und deutsche Unternehmen geht es ab sofort zügig voran.

Innerhalb von 4-6 Wochen erfolgt Abgabe und Prüfung der Angebote beim Planungsbüro, so dass im Mai mit Auftragserteilung und Baubeginn zu rechnen ist.

Spendenaufruf für unsere Heimatkirche – Die Kirche des Heiligen Franziskus in Schönborn

Liebe Sudetendeutsche Freunde, liebe Freunde unserer Heimatkirche in Schönborn!

Am 08. Jänner 2008 wurde unser Förderverein Kirchensanierung Schönborn e.V. in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Stendal eingetragen. Seit diesem Zeitpunkt sind nunmehr fast drei Jahre vergangen, das heißt drei anstrengende Jahre der Vorbereitung, in welchen wir als Förderverein die Aufgaben der Vorbereitung der umfangreichen Sanierung des Kirchturmes mühsam zu erfüllen versuchten. Wir können Ihnen heute berichten, dass seitens der tschechischen katholischen Kirche die Genehmigung zur Sanierung der Kirche vorliegt, dass seitens des Bau- und Denkmalamtes der Stadt Warnsdorf die Baugenehmigung erteilt wurde. Drei deutsche und drei tschechische Betriebe werden in den nächsten Wochen zur Abgabe eines verbindlichen Höchstpreisangebotes gebeten. Gemeinsam mit dem katholischen Gymnasium Warnsdorf werden die Ausschreibungsunterlagen für die drei tschechischen Betriebe in die tschechische Sprache übersetzt. Mit der Sanierung können wir nach Prüfung der Angebote und nach der Beendigung der Winterperiode beziehungsweise des Frostwetters beginnen. Liebe Freunde, wenn wir uns zum nächsten Niederlandtreffen im Monat August 2011 wieder in Seifhennersdorf und Schönborn treffen, dann können Sie bereits nach der Beendigung des ersten Bauabschnittes den Kirchturm in einem ordentlich sanierten Zustand sehen. Bis zum heutigen Tage sind 273 Spenden auf dem Konto unseres Fördervereins eingegangen. Der bisher erreichte Spendenstand reicht jedoch noch nicht für die Bezahlung der erforderlichen Sanierungsarbeiten aus.

Liebe Freunde unserer Kirche, liebe Schönborner Landsleute!

Ich bitte sie ganz herzlich und dringend weiter für unsere Kirche zu spenden. Es fehlen noch, wie auch auf unserer Internetseite informiert, ca. 10.000,00 Euro. Ich bin mir aber gewiss, dass Sie, liebe Heimatfreunde und Freunde weiter für unsere Schönborner Kirche spenden werden, damit alle Rechnungen beglichen werden können. Mir bleibt nur, allen vorab schon jetzt zu danken – unser Vater im Himmel wird es Ihnen vielfach vergelten.

Ich rufe Ihnen deshalb erneut zu: „Bleiben Sie Ihrer Heimat und unserer Heimatkirche treu, denn Sie leisten mit Ihrer Spende einen unschätzbaren Beitrag für unsere Heimat und für die Zukunft der Kirchengemeinde. Gemeinsam mit den Schülern des katholischen Gymnasiums Warnsdorf, mit den katholischen Warnsdorfer Bürgern und den vielen Gästen und Touristen aus Deutschland wird unsere weithin sichtbare Schönborner Kirche wieder in neuem Glanz zu neuem Leben erweckt werden.

Unser Spendenkonto lautet:

Kontonummer: 488123636,

Bankleitzahl: 80053762     (Saalesparkasse Halle)

Unsere Internetseite ist zu finden unter: www.kirchensanierung-schoenborn.de;

 

Und so danke ich allen Freunden für ihre Hilfe und Unterstützung.

Ihr Heimatfreund und Landsmann: Heinrich Hille;

Vorsitzender des Fördervereins: Kirchensanierung Schönborn e.V.

In Memoriam

Der allmächtige und gütige Gott hat am Dienstag, dem 23. November 2010, seinen treuen Diener, Herrn Geistlichen Rat, Pfarrer i.R. Wilhelm Lehnert im Alter von 95 Jahren in sein ewiges Reich gerufen. Pfarrer Lehnert wurde am 18. September 1915 in Daubitz (Nordböhmen) geboren. Er wuchs in einer tief gläubigen Familie auf, die in seinem 7. Lebensjahr nach Kreibitz-Teichstatt übersiedelte. Das Studium der Philosophie und Theologie begann er 1937 in Prag. Zu Beginn des zweiten Weltkrieges wurde er in ein Panzerregiment eingezogen. Nachdem er 1946 aus dem Krieg zurückgekommen war, setzte er sein Studium in Frankfurt am Main fort. Bischof Joseph Godehard Machens weihte Pfarrer Wilhelm Lehnert am 13. März 1949 in Hildesheim zum Priester. Der Hildesheimer Bischof schickte ihn im September 1949 in die „russische Besatzungszone“ als Vikar nach Blankenburg. Blankenburg gehörte bis zur Gründung des Bistums Magdeburg zum Bistum Hildesheim. Wie in der gesamten mitteldeutschen Diaspora dieser Jahre sammelten sich auch im Harz viele Katholiken, die durch die Vertreibung ihre Heimat verloren hatten. Es entstanden somit dort neue katholische Gemeinden. Pfarrer Lehnert wurde so 1951 in die neu eingerichtete Kuratie Hasselfeide versetzt. Seine Eltern, die wie viele ihrer Landsleute mit dem Ende des zweiten Weltkrieges ihre Heimat verloren hatten, holte er 1953 zu sich dorthin und betreute sie bis zu ihrem Tod. Die erste seelsorgliche Aufgabe bestand für Pfarrer Wilhelm Lehnert in der Sammlung der aus ihrer Heimat vertriebenen Katholiken. Um diesen vertriebenen Katholiken ein zu Hause zu schaffen, errichtete er 1957 aus einem Schafstall die Rosenkranzkapelle in Hasselfelde. In großer Treue und Bescheidenheit versah er seinen Dienst als Kuratus und Pfarrer.

Seelsorge, das war für ihn immer Sorge für den ganzen Menschen, denen er immer sozial engagiert und handfest geholfen hat. Sein Motto war: „Ich möchte, dass die Menschen zu den ewigen Gütern finden“. Mit diesen schlichten Worten, welche in einem Zeitungsartikel zum goldenen Priesterjubiläum im Jahre 1999 standen, gab Pfarrer Lehnert Auskunft über die tiefste Triebkraft für seinen priesterlichen Dienst in der Diaspora-Kirche Mitteldeutschlands. Er verstand seinen Dienst nicht als Würdenträger, sondern als Diener. Sein Amt ist ein Dienstamt, zum Heil der Menschen und zum Lob Gottes. Ausdruck seines Dienstes war aber auch die Feier der Lithurgie, besonders die jährliche Fronleichnamsprozession, die für ihn auch zu DDR-Zeiten immer durch die Straßen von Hasselfeide führte. Seelsorge, das bedeutete für Pfarrer Wilhelm Lehnert immer die Sorge um den ganzen Menschen, denen er sozial engagiert, handfest geholfen hat. So auch unmittelbar nach der Wende hat er sich um die russischen Soldaten gesorgt, die in unbeschreiblichen Zuständen in den Kasernen in und um Hasselfeide herum hausten. Ausdruck seines seelsorglichen Eifers ist auch die Tatsache, dass er im hohen Alter von 79 Jahren 1994 zusätzlich zu seinem Dienst in Hasselfeide auch noch die Seelsorge in der Harzgemeinde Hohegeiß mit übernahm. „Ich möchte, dass die Menschen zu den ewigen Gütern finden.“ Dieser Satz hat Pfarrer Wilhelm Lehnert zu seinen Lebzeiten auch angesichts der immer kleiner werdenden Gemeinde in Hasselfeide immer wieder neu motiviert, treu und bescheiden 49 Jahre lang seinen Dienst als Priester zu tun. Im Jahre 2002 ist er schweren Herzens 87 jährig in den Ruhestand gegangen und hat sich in Nordhausen niedergelassen. Pfarrer Wilhelm Lehnert hat sich als wirklicher Hirte seiner Gemeinde in Hasselfelde erwiesen. Mit diesem Leitwort hat er in seinem langen priesterlichen Leben und Wirken auf den verwiesen, der von sich sagt: „Ich bin der gute Hirte; ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich.“ Seinen Ruhestand verlebte Pfarrer Wilhelm Lehnert im Altenpflegeheim St. Josefshaus in Nordhausen. Im vergangenen Jahr konnte er dort noch das Diamantene Priesterjubiläum feiern. Das Requiem für Pfarrer Wilhelm Lehnert wurde am Mittwoch den 01. Dezember 2010 um 10.00 Uhr im Dom zum Heiligen Kreuz in Nordhausen gefeiert. Auf dem Hauptfriedhof in Nordhausen wurde er in einem Priestergrab beerdigt.

Förderbescheid der Sudetendeutschen Stiftung

Die finanzielle Sicherung der Sanierung der Kirche des Heiligen Franz von Assisi in Studanka (Schönborn) ist einen wichtigen weiteren Schritt vorangekommen. Mit dem Änderungsbescheid vom 07.12.2010 hat die Sudetendeutsche Stiftung in München den ursprünglichen Zuwendungsbetrag aus gegebenem Anlass auf 4300,00 Euro für die Restaurierung der Turmfenster des Kirchturmes erhöht.

Die verfügbaren Spenden- und Fördermittel erreichen damit zusammen mit der in Aussicht gestellten 2. Rate der Förderung durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfond nunmehr die Höhe von 70.841,00 Euro.

Um die dringend notwendige Sanierung im Jahre 2011 in dem geplanten Umfang realisieren zu können, fehlen noch ca. 9.000,00 Euro.

Der Förderverein bittet deshalb alle Landsleute und alle Unterstützer unseres Sanierungsvorhabens um weitere Spenden.